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Blechspielzeug, Teddybären, Puppen, Steiff und mehr

Museum Rindfleisch - Spielzeug. Alltag. Sammlungen - Von Blechspielzeug bis Zigarettenalben

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Spielzeug sammeln?

Warum Spielzeug sammeln? Zum Beispiel weil man so viel davon geerbt, aufghebt oder auch geschenkt bekommt. Teile dieser Bestände haben wir einfach nur ausgestellt, andere wollten wir komplettieren, und damit fing das Sammeln an. Einige Sammlungen entstanden gewissermaßen unbemerkt. So haben sich Kartenspiele angehäuft, ohne dass wir sie bewusst gesammelt haben. Mal hier im Urlaub ein Kartenspiel mit interessanten Figuren, mal dort mit witzigen Darstellungen, dazu ein paar Werbegeschenke, und zusammen mit den Kartenspielen und Quartetten aus der Familie ergibt sich schon wieder eine kleine Sammlung. Zu Weihnachten jedes Jahre in oder zwei schöne Weihnachtsmänner, zu Ostern irgend ein Porzellanei – da kommt was zusammen.

Bloß nichts wegwerfen!

Was sammelt sich im Laufe der Zeit nicht so alles in einer Familie an, die Lebensmittelmarken aus dem letzen Krieg, die Bürste zum Frisieren des Bartes von Groß- oder Urgroßvater, der Brieföffner in Form eines Offiziersdegens, das gläserne Tintenfass aus der Volksschulzeit, das Rasierklingen-Schärfgerät vom Vater aus der Nachkriegszeit, die Zigarettenspitzen aus Meerschaum, der medizinische Inhalator aus Glas zur Anwendung bei Erkältungen, die Geräte zum Stopfen der nach dem Krieg erhältlichen fertigen Zigarettenhülsen mit selbst angebautem Tabak...
Gewiss, es sind keine weltbewegenden Dinge, aber Gebrauchsgegenstände des Alltages verschiedener Epochen, die wir so schnell vergessen, sobald es eine bessere oder neuere Lösung gibt. Es sind Zeugen einer vergangenen Zeit, die durch sie wieder wachgerufen wird...